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Congrès PSS 4.12.2016
Europa-Roadmap und Rettung der Bilateralen trotz SVP Direkt zum teil "Rettung der Bilateralen" Chères et chers camarades, Lors de l’Assemblée des délégués
de La Chaux-de-Fonds, nous avions discuté et amendé notre feuille
de route européenne. Un chapitre, le chapitre cinq, au sujet de
l’étape qui suivrait un accord institutionnel, c’est-à-dire
concernant les perspectives à moyen long terme, avait été renvoyé
au Comité directeur pour y être retravaillé. En particulier, un élément
avec beaucoup déplu à l’Assemblée des déléguées : la
formulation un peu gadget de « EEE 2.0 ». En filigrane,
la critique portait aussi sur le manque d’ambition en termes de
participation aux décisions européennes lorsqu’elles concernent
la Suisse. Écoutant l’Assemblée des délégués, nous avons donc
remis l’ouvrage sur le métier. La nouvelle formulation que nous
vous proposons est à la fois plus ouverte quant à la forme de cet
ancrage multilatéral, et plus ambitieuse quant à la correction du
déficit de souveraineté inhérent à la voie bilatérale. Thèse 10 : L’intégration européenne de la Suisse
doit se faire à long terme en dépassant l’étroit cadre bilatéral.
La Suisse doit aspirer au pouvoir de coorganisation et de codécision
démocratiques et s’intégrer de façon multilatérale dans la
communauté (des États) européenne. Seul le pouvoir de codécision
démocratique renforce la collaboration de la Suisse avec l’UE et
corrige le déficit de souveraineté de toute solution bilatérale. Deux amendements sont arrivés
par rapport à cette nouvelle formulation. Le premier, A1, de la section
Bern Altstadt Kirchenfeld , souhaite préciser que l’adhésion à
l’européenne demeure l’objectif du parti socialiste suisse. Nous estimons cette précision
est inutile vu que elle figure déjà à la première phrase du
premier chapitre du papier, déjà adopté lors de l’assemblée
des délégués de La Chaux-de-Fonds : « Le PS est l’unique grand parti qui se prononce depuis des années
en faveur d’une ouverture de la Suisse, de la normalisation des
relations avec l’UE et d’une adhésion complète. »
Par contre, nous vous proposons une acceptation modifiée, avec
l’adjonction de la phrase suivante : « En
fin de compte, seule l’adhésion à l’UE nous aidera à jouir
d’un partenariat multilatéral de confiance et à obtenir les
pleins droits de codécision. » „Letztlich
aber wird uns erst der EU-Beitritt zur verlässlichen multilateralen
Partnerschaft und zu vollen Mitentscheidungsrechten verhelfen.“ Avec cette reformulation, cet
amendement a l’avantage d’établir le lien entre l’ancrage
multilatéral et la perspective finale qui est celle de l’adhésion.
Elle s’inscrit fondamentalement dans l’esprit de ce document,
dont le but est de tracer un chemin avec des étapes réalistes plutôt
que de ne s’orienter qu’à un but lointain sans savoir comment
s’en rapprocher. Exactement pour les mêmes
raisons, nous vous proposons de refuser la proposition A2 de mon ami
Jean-Claude Rennwald. Celui-ci nous propose en effet de focaliser la
dernière thèse du papier uniquement sur l’adhésion, en excluant
toute étape multilatérale intermédiaire. Son acceptation serait
contraire à l’idée de base de ce papier qu’est celui d’un
cheminement par étapes progressives. Liebe
Genossinnen und Genossen, um
diese Rede vorzubereiten, habe ich natürlich das ganze Papier noch
einmal gelesen,
inklusive den Teil, den wir schon in La Chaux-de-Fonds beschlossen
hatten. Daraus lassen sich zwei Lehren ziehen. Erste
Lehre:
Es lohnt sich, Positionspapiere zu schreiben und zu erarbeiten.
Dieses Papier fusst auf
einer soliden Lageanalyse, orientiert sich an klaren
Wertvorstellungen der Solidarität und der Zusammenarbeit, und
zeichnet einen Weg mit Zwischenetappen und einer klaren
Fernperspektive. Ich bin stolz, dass unsere Partei nicht nur solche
Papiere produziert, sondern diese auch debattiert und auf ein gutes
Niveau hebt. Auch wenn
es manchmal für die Geschäftsleitung ein bisschen schmerzhaft ist,
weil man wie hier einen Kapital neu schreiben musste. Ich möchte
euch allen für die Mitwirkung sowohl in La Chaux-de-fonds wie hier
in Thun danken. Zweite
Lehre:
gute Positionspapiere können
praktisch ganz wirksam sein. Die SP hat sich im ersten Teil dieses
Papier ganz klar für die Rettung der bilateralen Verträge
positioniert, gegen eine einseitige Verletzung der Verträge und, last
but not Least, für den Erhalt der
flankierenden Massnahmen ohne Abstriche. Und
genau das machen wir jetzt im Parlament. Dadurch, dass die Fraktion
eine solide Rückendeckung durch die Parteibasis hatte, können wir
im Parlament konsequent handeln. Dank unserer Glaubwürdigkeit und
Geradlinigkeit sind wir im Begriff, das erste Ziele, nämlich die
Rettung des bestehenden Vertragswerks
inklusive Horizon 2020 ohne Abstriche bei den flankierenden
Massnahmen zu erreichen. Konkret geht es darum, eine Umsetzung der
Masseneinwanderungsinitiative zu finden, welche die Bilateralen
nicht kaputt macht. Der Verfassungsartikel 121 A ist sowieso in sich
widersprüchlich, weil er einerseits Kontingente und Höchstzahlen
verlangt, und andererseits die Bedürfnisse der Wirtschaft berücksichtigen
will. Zudem sagen dessen Übergangsbestimmungen übrigens auch, dass
man die bilateralen Verträge neuverhandeln soll, damit man den
Verfassungsartikel umsetzen kann. Solange diese nicht angepasst
sind, ist eine volle Umsetzung daher nicht möglich. Da zudem noch
eine Drei-Jahresfrist vorgesehen ist, ist es vollkommen unmöglich,
dieses überbestimmte Gleichungssystem vollständig zu lösen. Die
SP hat dazu dennoch eine klare Position entwickelt, welche eben in
unserem Positionspapier festgelegt ist: Das
machen, was im Rahmen der bilaterale Verträge möglich ist. Die
FDP musste nach zweieinhalb Jahren merken, dass die Bilateralen
nicht mit der SVP, sondern nur mit der SP zu retten sind. Seit dem
Sommer haben wir gemeinsam auf parlamentarischer Stufe dieser Arbeit
in Angriff genommen. Wenn nichts schief geht, werden wir in 13 Tagen
am Ziel sein. Was auf dem ersten Blick ganz einfach und logisch
erscheint, war höllisch kompliziert, denn anstatt konstruktiv
mitzuwirken, ist die CVP in einer bemerkenswerten Sturheit permanent
auf die falsche Seite gefallen. Anstatt wie üblich Slalom zu
fahren, hat sich die CVP mit der SVP auf einen Dauerflirt
eingelassen. Diese Anbiederung an die europafeindlichen
Rechtspopulisten ist ein Tiefpunkt für eine Partei, welche das Erbe
von Konrad Adenauer und Alcide de Gasperi zu verteidigen hat. Was
sich die CVP unter der Führung von Gerhard Pfister leistet, ist
nichts anderes als «Blocherismus light». Das
vorläufige Ergebnis der parlamentarischen Beratung ist nicht
ausserordentlich gut. Aber es lässt sich immerhin sehen, denn
der «Inländervorrang light» ist nichts anderes als ein «Arbeitslosen-Vorrang».
In jenen Branchen, Regionen oder Berufen, wo die
Arbeitslosigkeit überdurchschnittlich hoch ist, kriegen
Arbeitslose, und das betrifft insbesondere ältere Arbeitslose,
einen direkteren Zugang zu Bewerbungsgesprächen. Damit erhöhen
sich ihre Anstellungschancen massiv. Hier möchte ich insbesondere
die Fraktions-Vizepräsidenten Nadine Masshardt und Cedric Wermuth
sowie Nationalrätin Cesla Amarelle und unsere Ständeräte Paul
Rechsteiner und Christian Levrat für ihr ausserordentliches
Engagement in diesem Dossier danken.
Zum
Glück sind wir am Anfang der Skisaison, und ich bin sicher, dass
die CVP bald ihre Slalomkunst wiederentdecken wird. Denn am Ende
brauchen wir alle konstruktiven Kräfte, um das wahrscheinliche
SVP-Referendum gegen diese Rettung der Bilateralen zu gewinnen. Es
kann doch nicht sein, dass am Ende die CVP gegen die Rettung der
Bilateralen im Parlament stimmt und in einer Volksabstimmung auf
Seiten der SVP kämpft, um die Schweiz abzuschotten. Aber
jetzt zurück zum Kapitel fünf dieses Papiers: ich bitte euch, den
modifizierten Antrag 1 anzunehmen, den Antrag 2 abzulehnen und dem
bereinigten Kapitel definitiv zuzustimmen. Vielen
Dank!
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Contact: Roger Nordmann, Rue de l'Ale 25, 1003 Lausanne, Twitter @NordmannRoger 1.04.2017 |