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Roger Nordmann

Conseiller national, Président du Groupe socialiste du Parlement

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25.1.2010

Energietagung der SP Schweiz: Neue Arbeitsplätze dank erneuerbaren Energien

(Programm herunterladen)

Nachhaltiger Umgang mit Energie heisst mehr aus weniger schaffen und bedeutet mehr Lebensqualität, Umweltschutz, Wohlstand und Gerechtigkeit. Die Energieversorgung der Schweiz soll dank erneuerbarer Energien wie Wasser, Sonnen- und Windkraft, Biomassse und Geothermie sowie Massnahmen zur Energieeffizienz sicher und preisgünstig werden. Das technologische Potential ist vorhanden. Für den breiten Durchbruch braucht es nun aber die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, welche rasch die richtigen Anreize setzen und Wettbewerbsverzerrungen vermeiden, die aktuell zugunsten der umweltschädlichen Energien ausfallen. Die Schweiz ist zu über 80% von Energieimporten abhängig - vor allem von Erdöl, Erdgas und Uran. Die Ausgaben der Schweiz für Energie sind 2008 auf rund 33 Milliarden Franken gestiegen, davon entfallen 23 Milliarden Franken auf fossile Energien. Für Importe fossiler Energie wurden 13 Milliarden Franken ausgegeben. Dieses Geld kann besser investiert werden. Die Förderung von erneuerbaren Energien sowie Massnahmen zur Energieeffizienz führen zu einer Reduktion der Abhängigkeit von fossilen Energien, zu Investitionen und Wertschöpfung im Inland, zur Schaffung von Arbeitsplätzen, zur Stärkung des Werkplatzes Schweiz und zur langfristigen Sicherung des Wohlstands der Bevölkerung.

Der ökologische Umbau der Wirtschaft und der Gesellschaft ist unerlässlich. Das Interesse an Investitionen in erneuerbare Energien ist gross, das zeigt die nachgewiesene private Investitionsbereitschaft im Rahmen der Anmeldungen für die kostendeckende Einspeisevergütung.

Stärkung der wichtigsten Ressource der Schweiz

Die Schweiz soll zum Innovationsmotor in Europa werden und ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern. Sie kann von ihren international ausgerichteten Hochschulen profitieren. Der Innovationen gibt es viele: Mit Solarzellen ausgestattete Handys als Ladehilfe, das Projekt „Solar Impulse“, Häuser, die Strom produzieren, „smart grids“ etc. Die Schweiz hat bezüglich Patenten und Wettbewerbsfähigkeit regelmässig Spitzenplätze belegt, ihr heutiger Wohlstand beruht massgeblich darauf. Dies soll so bleiben bzw. wieder so werden. Cleantech-Technologien - Industrien und Dienstleistungen, die zum Schutz und zur Erhaltung der natürlichen Ressourcen beitragen - ist einer der attraktivsten Wachstumsmärkte, an dem der Forschungs- und Werkplatz Schweiz noch besser partizipieren kann.

Die Energiefrage ist auch eine Frage der Gerechtigkeit

Wenn keine rasche Kurskorrektur vorgenommen wird, ist die physische Existenzgrundlage der Menschheit durch Klimaerwärmung, Dürre, Überschwemmungen, Strahlenschäden, langlebige oder hochradioaktive Abfälle bedroht. Daher betrachtet die SP die Energiefrage nicht nur als eine umweltpolitische, sondern auch als eine sozial- und wirtschaftspolitische Herausforderung. Die steigende Nachfrage nach Energie angesichts sinkender Ressourcen bei den fossilen Energieträgern führt zu einer Erhöhung der Preise. Tiefere Einkommensgruppen erfahren besonders schmerzliche Einbusse bezüglich Wohlstand und Lebensqualität und sind zusätzlich besonders von Emissionen, Umweltverschmutzung und den Folgen des Klimawandels betroffen. Der Zugang zu sauberer Energie für alle muss deshalb auch aus Gründen der Solidarität gewährleistet sein. Ziel ist nicht, dass möglichst alle möglichst viel Energie verbrauchen, sondern dass alle von einer nachhaltigen Energieversorgung profitieren. Die 2000-Watt-Gesellschaft (2000 Watt erneuerbar!) zeigt, wie das konkret möglich ist. Die Stadt Zürich hat sich in einer Volksabstimmung bereits deutlich für diesen Weg ausgesprochen. Tätigkeiten und Verhaltensweisen, die bereits heute keine Energie benötigen wie der Fuss- und Veloverkehr oder Null- und Plus-Energie-Häuser spielen ebenfalls eine zentrale Rolle.

*****

Die SP Schweiz lädt ein an der Tagung "Neue Arbeitsplätze dank erneuerbaren Energien" vom 12. Februar 2010 teilzunehmen und über diese Fragen zu diskutieren. Die Tagung startet um 13.15 Uhr und endet um 17.15 Uhr, anschliessend findet ein Apéro statt. Anmeldung zur Tagung unter: chantal.gahlinger(at)spschweiz.ch

An der Tagung hören wir Inputreferate zu folgenden Themen

  • Präsentation der SP-Initiative „Neue Arbeitsplätze dank erneuerbaren Energien“: Roger Nordmann
  • Referat "Der Wandel findet statt. Mit der 2000-Watt-Gesellschaft zu mehr Ressourceneffizienz": Roland Stulz, Geschäftsführer Novatlantis
  • Referat „Neue Arbeitsplätze dank erneuerbaren Energien am Beispiel des Kantons Bern“: Barbara Egger-Jenzer: Bau-, Verkehrs- und Energiedirektorin des Kantons Bern
  • Referat „Potentiale der erneuerbaren Energien: „Mythen, Realität und das Beispiel Photovoltaik“: Christoph Ballif, Professor EPFL, Leiter Photovoltaiklabor Institut Microtechnique (IMT) an der Uni Lausanne
  • Referat „Auswirkungen und Potenziale der Arbeitsplatz-Initiative hinsichtlich Innovation, Schaffung von Arbeitsplätzen und Erhalt des Wohlstands in der Schweiz“: Denis Torche, travail.suisse

 

Einschreibungen: chantal.gahlinger@pssuisse.ch

  

 

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Contact: Roger Nordmann, Rue de l'Ale 25, 1003 Lausanne,
info@roger-nordmann.ch, tél 021 351 31 05, fax 021 351 35 41

Twitter @NordmannRoger

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27.3.2017